Deutschland und China – eine Standortbestimmung

7. April 2020 von 9.00 bis 13.30 Uhr, Handelskammer Hamburg

Vor 30 Jahren hatte sich China als Entwicklungsland gerade auf den Weg zu einer modernen Industriegesellschaft gemacht. Entsprechend groß war das Interesse westlicher Unternehmen an dem sich öffnenden Markt: „Man stelle sich den Umsatz vor, wenn jeder Chinese auch nur eine Zahnbürste kauft!“ Bei vielen war dieser Wunsch auch mit einem Gefühl der Überlegenheit verbunden. War das zu naiv?

China verfolgte bereits damals einen Plan, um an das Know How des Westens zu gelangen, das China so dringend für seine Entwicklung benötigte. Keine westlichen Investitionen ohne Wissenstransfer. Auch der unberechtigte „Erwerb“ von geistigem Eigentum war ein häufiges Erlebnis westlicher Investoren. Heute beansprucht China weiterhin den Status eines Entwicklungslandes. Tatsächlich hat es in einer gigantischen Aufholjagd zu den westlichen Industrienationen bereits aufgeschlossen. China ist heute die zweitgrößte Wirtschaft der Welt und längst nicht mehr die Werkbank des Westens, sondern in vielen Bereichen sogar Weltmarktführer.

In dieser Veranstaltung werden Experten nicht nur darüber diskutieren, wo China vor 30 Jahren gestartet ist und wo es heute wirtschaftlich und außenpolitisch steht, sondern vor allem, welche Rolle die Volksrepublik in 30 Jahren einnehmen wird.
(Quelle: Handelskammer Hamburg)

 

Termin: 7. April 2020 von 9.00 bis 13.30 Uhr
Ort: Handelskammer Hamburg

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich.

 

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